Archiv für den Monat: November 2014

Junge Union gegen vorschnelle Bebauung

Die Junge Union Kaufungen (JU) sieht in den aktuellen Modellen zur Umgestaltung bzw. Neugestaltung der „Neuen Mitte“ Kaufungens keine bürgerorientierten und vor allem keine Neubürger-orientierten Lösungen.
Nach erachten der JU ist der zentral, zwischen den beiden Ortsteilen liegende, Festplatz das einzige noch verbliebene Bindeglied zwischen Ober und Niederkaufungen, dessen zentrale Lage prädestiniert ist für den Erhalt als Festplatz. Zumal dort die für einen Festplatz enorm wichtige Verkehrsanbindung, als auch die entsprechende Parkplatzsituation gegeben ist. Bisweilen fand in der Debatte um die Festplatzbebauung, dessen Nutzung für die Luftnotrettung, als an den Verkehr gut angebundener und entsprechend frei und zentral liegender Landeplatz für den Christoph 7 weder Ansprache noch gehör. Dieser für medizinische Notfälle wichtiger Landeplatz darf in Augen der Jungen Union nicht für Neubauprojekte verlagert werden.

„Die Junge Union wirft ebenfalls die Frage auf, warum ein beschleunigtes Planfeststellungsverfahren nötig sei“, so der Ortsvorsitzende Marius Schmidt.

Bei der Bebauung der Freifläche, welche die Raiffeisenbank Niederlassung umgibt, drängt die Junge Union darauf, die Bauplätze für junge Familien attraktiv zu halten. Der nahe Schulstandort, als auch die gegebene Anbindung an den ÖPNV sind besonders für junge Familien interessant. Deshalb ist im Bebauungsplan darauf zu achten, dass die baulichen Maßnahmen auch für Berufseinsteiger bezahlbar bleiben und die Zwei Geschosse Marke aufgrund der baulichen Umgebung nicht überschritten wird. Desweitern verlangt die Junge Union Vorbereitungen zum Bandbreitenausbau in diesem Gebiet.

„Wir fordern Bürgermeister Roß und rot-rot-grün auf, endlich junge Familien zu locken, statt mit Steuergeldern Wohnheimpläne zu subventionieren und Kaufungen für Junge Leute attraktiver zu machen!“, so der Ortsvorsitzende Marius Schmidt abschließend.